Über uns - Ein Verein stellt sich vor . . .

Unterricht mit Jugendliche und ErwachseneDas Tatsu-Ryu-Bushido Dojo Schwetzingen ging schon einmal 2007 an den Start, wurde aber nach einem Viertel Jahr aus wirtschaftlichen Gründen wieder eingestellt. Die Hallengebühr war unverhältnismäßig teuer und aufgrund von mangelnder Werbung gelang es uns nicht, binnen kürzester Zeit genug Interessenten zu finden, um die Halle zu finanzieren. Auch muss ich hier anmerken, dass ich es diplomatisch ausgedrückt erstaunlich finde, dass man scheinbar in manchen Bereichen noch für ehrenamtliche Arbeit draufzahlen soll. Da die einzigen freien Hallen in Schwetzingen mit horrenden Gebühren an das Landratsamt verbunden sind, haben wir uns für „Schwetzingen reloaded“  seit April 2009 zunächst für ein Training im Freien entschieden. Letztlich ist frische Luft auch gesund und Training im Freien hat sich noch nie als dem Immunsystem abträglich gezeigt. Den Trainingsort werden wir auch ab und zu wechseln und eine Einheit im Wald, im Schlosspark oder an einem See absolvieren. Seit Anfang 2010 findet nun jeden Dienstag im GoIn in Schwetzingen Kurse statt. Primär soll dieser Trainingstag zum Abgleich und Vertiefen der erlernten Techniken dienen, aber natürlich freuen wir uns auch stets Interessenten zu einem kostenlosen Probetraining und unser 10er Kursangebot willkommen zu heißen- Bis Ende 2011 war die Gruppe aus Schwetzingen dem Budo-Club-Limburgerhof zugeordnet und geht nun 2012 als eigene Kampfkunstschule weiter voran . . .

Euer Thorsten Klein

Der Schulleiter Thosten Klein

Unterricht mit Jugendliche und ErwachseneThorsten Klein, geboren 1974, trat dem Tatsu-Ryu_Bushido 1992 bei. Zuvor hatte er einige Zeit unter Michael Heinrich nachts im Feld und an der Freinsheimer Stadtmauer trainiert, der ihn, ohne zu sagen wohin es gehen würde, zum TRB unter Christian Wiederanders führte. 1998 eröffnete Thorsten Klein in Bad Dürkheim sein erstes eigenes Dojo, in welchem in der ersten Zeit, unabhängig von Wind und Wetter, ausschließlich im Wald nahe der Klosterruine Limburg trainiert wurde. In der Zeit ab 2004 reduzierte Thorsten Klein sein Engagement im TRB da er weder mit der Trainingsphilosophie des damaligen Trainers, noch mit dessen Weg hinsichtlich Anwendbarkeit und Effektivität der Kampfkunst konform ging. Shihan Wiederanders war sowohl beruflich, als auch in den Verbandstätigkeiten hinter den Kulissen zu stark eingebunden um diese Mängel rechtzeitig zu realisieren und zu beheben. In den Folgejahren, in welchem er seltener die TRB Dojo besuchte, trainierte Thorsten Klein sowohl alleine, als auch mit Schülern anderer Stile, um sein Wissen um die Kampfkunst auf den Prüfstand zu stellen und weiter zu verbessern. Als die schwelenden Konflikte 2006 ihren Höhepunkt erreichten und der betreffende Trainer aus dem TRB ausgeschlossen worden war, widmete Thorsten Klein sich wieder voll dem TRB, um zusammen mit Shihan Wiederanders alte Fehler auszumerzen und den gesamten Lehrplan hinsichtlich realistischer Anwendbarkeit und Umsetzung der Techniken zu überarbeiten. In dieser Zeit leitete er das Training im Honbu Dojo in Limburgerhof. 2008 gründete Thorsten Klein das Dojo in Schwetzingen, welches nach einigen Monaten aus zeitlichen und finanziellen Gründen noch einmal pausierte aber spätestens seit 2010 vielversprechende Formen annimmt. Seit 2009 gibt Thorsten Klein Selbstbehauptungskurse für Jugendliche im Schwetzinger Jugendzentrum. Während seiner aktiven Zeit seit 1992 hat Thorsten Klein an fast allen Trainingslagern teilgenommen und auch einige davon organisiert. Ebenso hat er um über den Tellerrand der Kampfkünste zu schauen an zahlreichen Seminaren mit hochkarätigen Referenten wie Shihan Michael Stapel (Koryu Jujutsu), Soke Mark Sterke (Shin Tai Ryu), P. Amausson (Ninjutsu) und zahlreichen anderen teilgenommen. Seine intensivsten stilfremden Erfahrungen sammelte er auf schmerzhafte Weise im Selbstverteidigungstraining unter Shihan Jürgen Kippel. Die letzte (und wohl auch anstrengendste und schmerzhafteste) Prüfung von Thorsten Klein fand im Rahmen des Trainingslagers 2010 statt, Thorsten Klein trägt nun den 4. Dan (Yondan) Tatsu Ryu. Das Hauptanliegen von Thorsten Klein ist seinen Schülern nicht nur eine lebendige Kampfkunst mit einem eher auf effektiver Umsetzbarkeit im Kampf, als auf genauer Form auf der Tatami, liegenden Schwerpunkt zu vermitteln. Vielmehr geht es auch darum ihnen die traditionellen Werte dieser Kampfkunst aufzuzeigen und wo möglich vorzuleben. Mut und Güte, Wahrheit und Wahrhaftigkeit, Loyalität und Ehrenhaftigkeit, Höflichkeit und Aufrichtigkeit. Und vor allem eine Tugend, welche dem Japaner so selbstverständlich ist, das sie kaum Erwähnung findet: der Respekt, den man stets seinen Mitmenschen entgegenbringen sollte.

Training Oktober 2010 im GoIn Schwetzingen

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